Zur vorherigen SeiteUnser Logo: Klick zur Startseitezur folgenden Seite

Die Thailandseiten von Anne und Heiner

 
Navigation:  Reise  |  Buddhismus  |  Kultur  |  Siampedia  |  Kontakt 
Sie befinden sich hier:  Startseite - Sektion Buddhismus - Bildnisse Des Buddha 

Handhaltungen (Mudra) von Buddha-Statuen

 

Nur bestimmte Handhaltungen (mudra) sind für Thailändische Buddha-Statuen geeignet.

Die Mudra kommen nur bei bestimmten Körperhaltungen vor, eine Kombination ist nicht zulässig.

Es gibt sechs traditionelle Mudra:

 
  1. Es handelt sich um eine stehende oder schreitende Figur:
  1. Er hat entweder eine oder auch beide Hände erhoben wie ein Verkehrspolizist: Diese Handhaltung heißt "Die Angst vertreiben" (Abhaya mudra). Sie symbolisiert Schutzverheißung und Furchtlosigkeit.
Furchtlosigkeit
  1. Er hat entweder eine Hand (oder seltener beide Hände) erhoben. Sein Zeigefinger und Daumen formen einen Kreis: Diese Handhaltung heißt "Die Geste der Unterweisung" (Vitarka mudra), sie ist die Geste des Lehrens und Erklärens.
Buddhas Hand
  1. Sein rechter Arm hängt ausgestreckt, die Handfläche zeigt nach vorne, die Finger zeigen in gerader Linie nach unten: Diese Handhaltung heißt "Die Geste der Wunschgewährung" (Varada mudra). Sie symbolisiert Barmherzigkeit und Freizügigkeit.
    Es gibt auch einige sitzende Figuren (z.B. im Wat Pho, Bangkok) mit dieser Handhaltung.
Varada Mudra
  1. Es handelt sich um eine sitzende Figur:
  1. Er hat beide Hände locker im Schoß liegen, eine Hand liegt auf der anderen, die Handflächen zeigen nach oben: Diese Handhaltung symbolisiert die Meditation (Dhyana mudra).
meditierend
  1. Seine linke Hand liegt mit der Handfläche nach oben in Seinem Schoß. Seine rechte Hand liegt auf dem rechten Knie, die Finger zeigen nach unten: Diese Handhaltung symbolisiert die Niederlage des Dämonen Mara, bei Der Buddha die Erde als Zeugin für seinen Weg anrief. (Bhumisparsa mudra - wörtlich: Berühren der Erde, Thai: Sadung Mara) Sie symbolisiert dei Unerschütterlichkeit Des Buddha.
Golden BuddhaGolden BuddhaGolden Buddha
Golden BuddhaGolden BuddhaGolden Buddha
Golden BuddhaGolden BuddhaGolden Buddha
  1. Manchmal sitzt Der Buddha in der Meditations-Haltung auf dem zusammengerollten Körper einer Schlange (auf Thai: Naga Brok - Buddha unter der Naga).
Buddha unter Naga
  1. Er hält beide Hände in Brusthöhe. Zeigefinger und Daumen jeder Hand formen einen Kreis, die Fingerspitzen der linken Hand berühren die rechte Handfläche: Diese Handhaltung heißt "Das Rad der Lehre in Bewegung setzen" (Dharmacakra mudra). Ursprünglich saßen Figuren mit dieser Handhaltung in der indischen Pose (s. vorherige Seite), später ging man dazu über, diese Handhaltung nur für Figuren in europäischer Sitzhaltung zu verwenden. Sehr selten auch bei stehenden Figuren.
Dharma Chakra Mudra

 

Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 
Fortsetzung: bitte hier entlang... Fortsetzung auf der folgenden Seite 
 
  Quellen, die ich benutzt habe:
  • Gestures of the Buddha von K.I. Matics, Chulalongkorn University Press, Bangkok 2001
  • Thai Monumental Bronzes von emcee chand + Khien Yimsiri, Selbstverlag, Bangkok 1957
 
 
Navigation:  Reise  |  Buddhismus  |  Kultur  |  Siampedia  |  Kontakt 
 vorige Seite vorherige Seite  |  Startseite  |  Seitenanfang Seitenanfang  |  nächste Seite folgende Seite 
  
zur Sitemap

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 01.01.2013 

Creative Commons LizenzvertragBitte beachten Sie, dass dieses Werk bzw. der Inhalt dieser Seite unter einer Creative Commons-Lizenz lizensiert ist.