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In einem Thai Wat

Der Kuti

 

 

  Kutis sind die Zellen der Mönche. Hier schlafen und meditieren sie.

  Alle Thailändischen Tempel haben einen eigenen Wohnbereich für Mönche, in dem sich keine weiteren religiösen Gebäude befinden dürfen. Eine Ausnahme bildet der Wat Phra Khäo in Bangkok. Hier wohnen keine Mönche, da sie sich nicht innerhalb von Palastmauern niederlassen dürfen. Meistens liegt der Wohnbereich (Thai "Sanghawat") südlich des "Heiligen Bereichs" (Thai: "Putthawat"), in dem sich die geheiligten Gebäude befinden. Es gibt auch einige Tempel, bei denen der Sanghawat östlich vom Putthawat liegt.

  Die Mönche eines Tempels sind in Gruppen von etwa sechs bis zehn Personen, sog. Khanas zusammengefasst. Der Leiter einer solchen Gruppe heißt Chao Khana. Etwa zehn solcher Gruppen sind wiederum unter der Leitung eines Raja Khana zusammengefasst. Der höchste Raja Khana hat den Titel Somdet Raja Khana. Er ist gleichzeitig der Abt des Tempels.

  Leben mehrere Mönche zusammen in einem Haus, nennt man dieses Arrangement "Khana Theo". Diese Khana Theo kann man z.B. im Wat Mahathat, der buddhistischen Universität in Bangkok nahe dem Königspalast sehen. Hier hat ein jeder Mönch ein eigenes Zimmer, etwa 2,20 x 4,50 Meter groß. Diese Zimmer liegen etwa 40cm höher als der Korridor, der etwa sechs Zimmer miteinander verbindet. Die Mönchszellen sind um das Zimmer des Chao Khana gruppiert, der neben dem Schlafzimmer einen separaten Empfangsbereich besitzt. Zusätzlich gibt es im Haus zwei kleinere Räume, in dem die Lug Sit wohnen, die Schüler der Mönche.

 

 

 

Blick in den Sanghawat von Wat Pho, BangkokBlick in den Sanghawat vom Wat Pho, Bangkok

 

 

Luxus-Kuti: Wat SaketHier wirklich luxuriöses Beispiel:
ein Kuti im Wat Saket ("Golden Mount"), Bangkok

 

 

Ein KutiAber normalerweise sieht ein Kuti etwa so aus, wie der von Phra Peter Pannapadipo im Wat Naboob (bei Nakhon Sawan)...

 

 

(Schwarzweiß-Foto aus dem Buch: "Phra Farang: An English Monk in Thailand" von Phra Peter Pannapadipo, Postbooks Bangkok 1997, ISBN 974-202-019-1)

 

 

 

Noch ein Kuti...oder so, wie er auf dieser Postkarte (aus dem Jahr 1989) abgebildet ist.

 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 01.01.2013 

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